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Abschied und Verlust sind nicht nur persönliche Erfahrungen – sie prägen auch berufliche Kontexte: Teams, Organisationen und innere Haltungen. Für manche Berufsgruppen gehören Verlust, Abschied und Trauer selbstverständlich zum Arbeitsalltag. Andere begegnen ihnen durch die Menschen, die sie begleiten und für die sie Verantwortung tragen.
Neben unserem wissenschaftlichen Verständnis zum Umgang mit Tod und Trauer haben wir durch die Praxis ein umfassendes Erfahrungswissen aufgebaut. Mit unseren Bildungsangeboten möchten wir diese Methoden und Erfahrungen weitergeben an Menschen, die in ihrem beruflichen Kontext mit Tod in Berührung kommen – egal, ob sie sich dabei alltäglich im perimortalen Raum bewegen oder Tod und Trauer nur punktuell begegnen. Wir schaffen Räume für Reflexion, Austausch und fachliche Klärung.
Wer Menschen begleitet, berät, führt oder unterrichtet, arbeitet mit dem, was Menschen mitbringen. Dazu gehören auch Abschied und Verlust. Sie sind Teil menschlicher Erfahrung und wirken in professionelle Beziehungen hinein – nicht als primärer Auftrag, aber als Wirklichkeit. Für andere sind Sterben, Tod und Abschied Dreh- und Angelpunkt ihrer Profession. Hier sind Verlust, Endlichkeit und Übergang nicht nur Thema – sie sind Teil des Settings und prägen Beziehung, Haltung und Struktur. Für beide bieten wir den Lehrgang Perimortale Pädagogik: ein 14-monatiger Kurs in 10 Blöcken, der Wissen, Haltung und Methodik verbindet. Der nächste Durchgang findet ab Februar 2027 in Regensburg statt.
PDF DownloadZum nächsten TerminZwei starke menschliche Erfahrungen, die selten gemeinsam gedacht werden – und doch in enger Wechselbeziehung stehen. Gesellschaftliche Erwartungen betreffen Trauer und Sexualität gleichermaßen. Beide Erfahrungen werden dabei häufig tabuisiert, ihr gleichzeitiges Stattfinden sogar stigmatisiert. Diese Fortbildung richtet sich an Menschen in begleitenden Berufen und erschließt neue Perspektiven auf das Zusammenspiel von Verlust, Körper, Bindung und Begehren. In 5 Modulen über ein Wochenende entstehen Zugänge, die sich direkt in die Begleitungspraxis übersetzen lassen.
Zum nächsten TerminViele unserer Formate entstehen im Gespräch mit einzelnen Organisationen und Institutionen und werden konkret auf die Bedürfnisse ihrer Mitglieder oder des jeweiligen Teams angepasst. Aus konkreten Situationen oder dem Wunsch heraus, die eigene Praxis zu reflektieren und weiterzudenken, entwickeln wir individuelle Formate.